Projekt Garten: Gemüsemix #regrow

Wie züchtet man sein eigenes Gemüse? Am besten learning by doing. Das Internet ist ja voll mit Tipps und Tricks. Aber meist ist die Flut an Informationen so dermaßen überfordernd, dass viele derjenigen, die auch gerne #gemüse aus dem #garten hätten schlicht und ergreifend gar nicht so viel Zeit zum Lesen haben.


Also haben wir in unserem #Projektgarten einfach mal den Versuch gestartet mit Samen aus Gemüse vom Vorjahr, aber auch aus Gemüseresten, Pflänzchen selbst zu ziehen und berichten hier von unseren Ergebnissen (rückwirkend), die nach und nach aus Erfahrungen ergänzt werden. Daher freuen wir uns über Austausch eigener Erfahrungen, bitten aber um Contenance bei Profi-Gärtnern. Hier geht es ums #ausprobieren. Dazu gehören auch Fehler:


1) Der Anfang

Wir müssen natürlich an dieser Stelle kurz darauf aufmerksam machen, dass es sich grundsätzlich empfiehlt Saatgut zu kaufen! Dieses hier ist ein #regrow Experiment, u.a. weil in verschiedenen #lifehacks dafür geworben wird. Auf die verschiedenen Risiken kommen wir bei Zeiten zu sprechen, die evtl. durch eigene Samengewinnung entstehen können.

Gepflanzt haben wir so ca. Mitte März:

Gurkenkerne [Saatgut gekauft sowie Kerne alter Gurken aus dem letzten Jahr] Zucchinikerne [aus Zucchinis vom letzten Jahr] Erdbeere [einfach den angeschnittenen Strunk] TomatenKerne [aus übrigen und getrockneten Kernen von welchen aus dem letzten Jahr]

Paprikakerne [aus frischen Paprikas] Kürbiskerne [aus getrockneten Kernen vom Vorjah]

Im Wasser stehen die Endstücke von Römersalat, Frühlingszwiebeln und Staudensellerie.

Vorgezogen wird auf der Fensterbank und mit einer Sprühflasche alles feucht gehalten.


Erste wichtige Tip, an den wir uns nicht gehalten haben : Beschriften!! Warum kommt etwas später 🤣



2) Die Samen sprießen !


Nachdem wir dachten, das wird nix mehr, kämpfen sich die ersten Keimlinge durch! Das hat so ca. 4-5 Tage gedauert.


Und plötzlich ging es Schlag auf Schlag und man erahnte: direkt auseinander pflanzen bzw Kerne verteilen hätte echt Sinn gemacht. So kommt dann natürlich (hier eben dann in Pinzettenvariante):


3) Das Pikieren


Sobald das vierte Blatt (ruhig klein) gewachsen ist, kann man die kräftigsten Pflänzchen in eigene, kleine Töpfchen setzen. Jetzt zeichnet sich bereits ab: es sind mehr als erwartet! Und alle Beteiligten sind ein wenig stolz. Das umpflanzen der “Gemüse aus dem Wasser“ in die Erde hat nicht funktioniert! Die eigentlich schon schön gewachsenen Pflänzchen sind direkt kaputt gegangen. Dem widmen wir uns dann nochmal separat. Die Erdbeeren sind in Vergessenheit geraten und leider vertrocknet. Der Rest ist weiter im Rennen.

So sieht es dann aus. Und nimmt schon ordentlich Platz ein:


4) Warten auf die Eisheiligen


Nachdem alles schön verteilt ist, heißt es: warten auf die Eisheiligen. Das ist der Zeitraum Mitte Mai, wo die Temperaturen nochmal richtig runter gehen. Dieses Jahr war es die Woche vom 11.05 bis 15.05.. ABER: nach dem Rat von erfahrenen Gärtnern sind diese eigentlich erst so um den 19.05. vorbei. Und erst dann sollte man das Gemüse raus pflanzen.

So sieht es dann aus, wenn es zum Auspflanzen bereit ist :



Im nächsten Blog gehts dann weiter :-)






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